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Echo auf die Jubiläumsfeier

 

Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Das Siebenbürgerheim Rimsting feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einem glanzvollen Jubiläumsfest

Vor allem wünsche ich unserem liebenswerten Heim künftige Vorstände und Heimleitungen, die ganz im Geiste der Gründerväter weiter so treu unserem Leitspruch folgen wollen: Siebenbürgerheim durch Treue gestaltet, mit Liebe verwaltet zum Wohle der Alten, Gott mög es erhalten! . Mit diesem sinnigen Reim beschloss Klaus Waber, der Vorsitzende des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen Stephan Roth e.V., Trägerverein des Siebenbürgerheims Rimsting, seine Festrede. Die Jubiläumsfeier aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Alten- und Pflegeheimes in Rimsting am Chiemsee fand am Samstag, den 8. Juni, unter freiem Himmel, bei hellem Sonnenschein statt. Die Festorganisatoren konnten sich mit den rund 300 Feier- und Ehrengästen sowie den bei den musikalischen und Tanzdarbietungen Aktiven über das ganztägige Kaiserwetter freuen.

Das von 10 bis 18 Uhr währende Veranstaltungsprogramm war zweigegliedert in einen vormittaglichen offiziellen und einen nachmittags folgenden geselligen Teil. Der überdachte Treppenaufgang von Haus 3 fungierte als Rednerbühne, am Vorplatz waren Bänke, Tische sowie ein geräumiges Festzelt aufgestellt. Heimleiterin Emilie Maurer begrüßte die Festgemeinde, allen voran den 1. Bürgermeister von Rimsting, Josef Mayer, die Stellvertretende Bundesvorsitzende Herta Daniel, die Vertreter der Siebenbürger Hilfsvereine und Heime sowie der Kreisgruppen Traunstein und Rosenheim. Anders als beim Menschen bedeute das 60-jährige Jubiläum nicht Abschied von der Jugend, es bezeuge vielmehr: Wir haben uns etabliert. Und zu jedem Jubiläum sind wir stolz auf unsere Einrichtung und auf eine lange Zeit guter Zusammenarbeit , unterstrich die Heimleiterin. Für ein Heim zähle nicht die Jugend, sondern das Alter. Besonders wichtig, über den Erfolg hinaus, sei der Zusammenhalt, so Maurer, denn er gibt die Gewähr, im Alter nicht allein zu sein, und das möchten wir unseren Heimbewohnern vermitteln, ein Gefühl der Geborgenheit, in einer schönen Umgebung, und die Verbindung zur alten Heimat. Mit diesem Bekenntnis eröffnete Emilie Maurer die von Jürgen Depner, Vorstandsmitglied des Trägervereins, moderierte Festveranstaltung. Die niveauvolle musikalische Umrahmung gestaltete das Familienquartett Gilch aus Eggstätt mit ausgewählten klassischen Kompositionen für Streichinstrumente.

Dr. Dietrich Klein, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Prien, hielt eine Andacht, in deren Mittelpunkt er die Lebenserfahrung der ersten Heimbewohner 1953 und einhergehend die Ansprüche des inneren Menschen rückte. Pfarrer Dr. Klein legte seiner Andacht die biblische Geschichte von Abraham auf dem Weg ins Land Kanaan zugrunde. Der religiöse Durst der Heimbewohner sei derart ausgeprägt, dass das Heim einen eigenen Pfarrer rechtfertigen würde: Das Haus ist geistig so munter wie kaum eine Kirchenburg. Der Geistliche spendete den Segen. Die Festgemeinde sang das Lied Großer Gott, wir loben dich .

Der 1. Bürgermeister der rund 3700 Einwohner zählenden Gemeinde Rimsting, Josef Mayer, würdigte in seinem Grußwort die nun 60 Jahre andauernde stattliche Zeitspanne, in der Großartiges geleistet wurde . Begonnen habe alles mit dem Kauf des Anwesens in Guggenbichl, an einem der schönsten Flecken in der Gemeinde . Im Hinblick auf die bewegten Zeiten mit Um- und Neubauten, Instandsetzungen und Sanierungen sowie der Einrichtung brandschutztechnischer Anlagen betonte Mayer, dass hier stets bedarfsgerecht und wirtschaftlich gehandelt wurde . Als Basis für den großen Erfolg bezeichnete er den Zusammenhalt, das große Interesse an allen Geschehnissen regional wie international, die Pflege des alten Bräuche und damit die Bewahrung der Identität . In Rimsting , stellte Mayer fest, sind die Siebenbürger nicht mehr wegzudenken, seit 60 Jahren gehören Sie zu unserem Dorf. Dass auch Rimstinger Bürger in das Heim aufgenommen werden, begrüße das Gemeinde-oberhaupt ausdrücklich. Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Heim sei immer gut gewesen, anerkannte Bürgermeister Josef Mayer dankbar.

Die Stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Landes-verbandes Bayern, Herta Daniel, gratulierte dem Siebenbürgerheim Rimsting zum Jubiläum im Namen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Seit nunmehr 60 Jahren hätten die Vorstandsmitglieder des Trägervereins, des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen Stephan Roth e.V., in vielfältigen Aktivitäten Akzente gesetzt in den Bereichen der Kulturerbepflege, der Förderung des Zusammenhalts und des sozialen Engagements: Alle, die Verantwortung in diesem Verein trugen, haben Großes für das Siebenbürgerheim Rimsting und seine Bewohner geleistet und können stolz darauf zurückblicken. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung , betonte Frau Daniel. Anschließend überrecichte die Stellvertretende Bundesvorsitzende das Silberne Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen an Klaus Waber, Monika Pandrea, Christian Hönig, Willi Oberth, Werner Philippi und Klaus Rodatz bzw. eine Anerkennungsurkunde an Hermine Schatz, Traudel Raedler, Sigrun Rothbächer, Christian Schiel und Jürgen Zakel.

Seitens der Siebenbürgischen Altenheime aus Drabenderhöhe, Gundelsheim, Lechbruck und Osterode am Harz gratulierte Pfarrer a.D. Friedrich Michael Barth herzlich zum Jubiläum. In seinem Grußwort würdigte der Heimleiter des Alten- und Pflegeheimes Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe die Erfolgsgeschichte des Siebenbürgerheimes Rimsting, der in allen Abschnitten mutige Visionen engagierter Menschen vorausgegangen sind . Hier seien Ideen, Vorstellungen, die zutiefst in der siebenbürgischen Tradition und in einer lebensprägenden Glaubensüberzeugung wurzeln, mutig und nachhaltig in die Tat umgesetzt worden. Alle, die am Gelingen dieser vielfältigen Aufgabe mitgewirkt haben, könnten stolz sein auf das Erreichte. Zur Herausforderung für die Zukunft erklärte Barth: Das Spannungsfeld, in dem Dienste und Dienstleister sich behaupten müssen, liegt zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialer, christlich-diakonischer Verantwortung. Beides miteinander zu verbinden werde zunehmend wichtig, nicht minder aber die Qualität unseres Dienstes, und der Geist, in dem wir miteinander und füreinander handeln.

Die Festrede hielt Klaus Waber. Wie der Vorsitzende des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen Stephan Roth e.V. gleich eingangs feststellte, wolle er keine Chronik vermitteln. Diese Funktion erfülle die zum Jubiläum herausgebrachte informative Festschrift, überdies auch die ganztägig in Haus 3 gezeigte Diaschau. Stattdessen galt das Hauptaugenmerk des Festredners dem außergewöhnlichen und nachhaltigen Einsatz vieler uneigennütziger Menschen sowie einer äußerst gelungenen örtlichen Integration . Beides habe die stetige Erneuerung des Heimes ermöglicht - ohne den Verlust siebenbürgisch-sächsischer Identität, Kultur und Traditionen . Die wichtigsten Menschen waren und sind immer noch unsere Heimbewohner, die 60 Jahre lang dem guten Ruf und der Ausstrahlung unseres Heimes gefolgt sind und dieses auch durch ihre Persönlichkeiten, ihre Talente und ihre Lebenswerke ebenso bereichert wie auch geprägt haben . Waber erinnerte an die Gründung des Siebenbürgerheimes am Guggenbichl und an die Anfangsjahre, die geprägt wurden von visionären Idealisten , von ehrenamtlich mithelfenden Landsleuten, zupackenden Händen, jedoch auch vom Entgegenkommen der Rimstinger Gemeindeväter und Bürger. Der Festredner dankte namentlich Erwin Tittes, Paul Kellner, Fritz Ganzert, Kurt Witting, Dr. Gustav Konnerth, Alfred Orendt, Ada Hintz, Familie Mendel und Schwester Weiß. Die nachfolgende Periode des Gestaltens ( durch Treue ) und Verwaltens ( mit Liebe ) hätten Persönlichkeiten geprägt, wie Dr. Gustav Konnerth, Alfred Orendt, Willi Schiel, Wolfram Schuster, Dietlinde Biermeier, Anna Zell, das Ehepaar Marianne und Johannes Ongerth, Werner Umbrich, die Krankenschwestern Arz, Coulen, Kueres und Schuller. Da sei das Altenheim bereits fester Bestandteil der Gemeinde Rimsting gewesen, und die evangelische Kirchengemeinde Prien betreute schon seit Jahren die Heimbewohner. Waber ging in seinen weiteren Ausführungen auf die Neu- und Umbaumaßnahmen ein, wodurch das betagte Altenheim in ein modernes, langfristig zukunftsfähiges Alten- und Pflegeheim verwandelt worden sei. Zudem stehe das Heim seit 2004 allen Menschen offen. Die Nachfrage aus Rimsting und auch dem Chiemgauer Umland zeige, dass diese Menschen ihren Lebensabend gerne in unserem Heim verbringen wollen . Als maßgebliche Personen für diese Jahre der Zäsur und des Umbruchs dankte der Festredner Annelore Jungmann, Traudl Raeder, Siegrun Rothbächer, Inge Zimmermann, Christian Schiel, Jürgen Zakel und Herbert Zimmermann sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern u. a. aus der Kreisgruppe Rosenheim. Besonders dankte Klaus Waber dem Heimbeirat, der Heimleiterin Emilie Maurer, der Pflegedienstleiterin Elfriede Eiblmaier und den Stationsleiterinnen Luise Inkret und Christel Kichner-Lang. Das Heim , so die Schlussbemerkung des Festredners, ist eine segensreiche Einrichtung für die Siebenbürger Sachsen und ein wichtiger Bestandteil des Gemeinschaftslebens in Rimsting. Für diese Bestätigung der gelungenen Integration danken wir unserem Bürgermeister und der Gemeinde Rimsting ganz besonders herzlich.

Der offizielle Teil klang aus mit Erinnerungen an die Anfänge und Stimmen zur Gegenwart des Heimes. Es lasen Werner Philippi und Gisela Jäntschi. Als leiden-schaftlich engagierte Sprecherin der Heimbewohner rief Edda Dora Fantanar allen ins Bewusstsein, welch wunderbare Wohn- und Lebensverhältnisse ( im Dauerurlaub mit Vollpension ) im Siebenbürgerheim Rimsting beständen. Seitens des Alten-pflegeteams fand Schwester Elisabeth warmherzige Worte für den erfüllenden Hilfs- und Betreuungsdienst zum Besten der Heimbewohner.

Den Übergang in den geselligen Nachmittag leitete das gemeinsame Mittag-essen ein, Mit tatkräftiger Unterstützung der Kreisgruppe Rosenheim wurden leckere siebenbürgische Grillspezialitäten angeboten. Die Festgemeinde nutzte die Zeit zur Begegnung und zum Austausch. Weitere Angebote im Laufe des Nachmittags waren geführte Heimbesichtigungen einschließlich einer Handwerks-, Bücher- und Bilder-ausstellung (im Gelben Saal) der Heimbewohnerinnen bzw. -bewohner Bettina Schuller, Edda Dora Fantanar, Ernst von Kraus, Alida Tellmann, von Marliese Schmidt und Richard Schuller. Zwischendurch labte man sich an Kaffee und Kuchen, respektive delikatem Baumstriezel. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Rosenheim, Volkmar Kraus, vermittelte später noch Glückwünsche und Grüße im Namen der Landsleute aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Hochstimmung herrschte freilich bei den schwungvollen musikalischen Darbietungen der Blasmusik, der Kinder-, Jugend- und Erwachsenentanzgruppe des Kreisverbandes Landshut sowie der Jugend-Schuhplattler-Tanzgruppe Rimsting-Greimharting. Mit dem gemeinsamen Singen des Siebenbürgenliedes und der Bayernhymne endete ein in jeder Hinsicht gelungenes, eindrucksvolles Jubiläumsfest.

Christian Schoger
Siebenbürgische Zeitung vom 20.06.2013

Gruppenbild mit Vertretern der Siebenbürgerheime beim Jubiläumsfest am 8. Juni,
 

von links: Klaus Waber (Siebenbürgerheim Rimsting), 
Gustav und Maria Brantsch (Siebenbürgerheim Lechbruck),
Dr. med. Justus Vellmer und Karin Powering (Siebenbürger Altenheim Osterode),
Brigitte Thomke (Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe),
Emilie Maurer (Siebenbürgerheim Rimsting),
Pfarrer a.D. Friedrich Michael Barth (Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe),
Berndt Schütz (Alten- und Pflegeheim Heimathaus Siebenbürgen in Gundelsheim). 


Foto: Christian Schoger Foto: Christian Schoger

Das Siebenbürgerheim in Rimsting feiert sein 60-jähriges Bestehen

Ob die Gründerväter des Siebenbürgerheimes im Jahre 1953 sich ein so großes Jubiläumsfest haben vorstellen können, als sie die ersten Spatenstiche zur Errichtung der damaligen Heimbauten taten? Das weis man nicht, Tatsache aber ist dass dieses Werk nach sechzig Jahren emsigen Schaffens unter den ver-antwortlichen Leitern des Hilfsverein Stephan-Ludwig-Roth e.V. München, sowie den vielen ehrenamtlichen Mitstreitern, von einem bescheidenen Anfang zur heutigen Größe herangewachsen und jetzt als ein geglücktes und florierendes Unternehmen zu bezeichnen ist. 

So konnte am 8. Juni 2013 aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Siebenbürgischen Alten- und Pflegeheimes in Rimsting am Chiemsee die Jubiläumsfeier bei einem wunderbaren weiß-blauen Bayernwetter gefeiert werden.
Das Festtagsprogramm begann um 10 Uhr mit dem offiziellen Teil der Veranstaltung und dauerte mit dem nachfolgenden geselligen Teil bis in die Abendstunden. Rund 400 Teilnehmer, Bewohner des Hauses, Mitarbeiter, Mitwirkende, Rimstinger Bürger und weitere Gäste fanden sich auf dem Festplatz  und im großen Festzelt ein. 
Als Moderator führte Jürgen Depner, Zweiter Vorstandsvorsitzender des Hilfsvereins durch das Veranstaltungsprogramm. Die musikalische Umrahmung wurde vom Familien-Celloquartett Gilch aus Eggstätt, sowie durch die Trompetensoli von Benedikt Rampelt, gestaltet.
Als dann die Heimleiterin Emilie Maurer die Festgemeinde, allen voran den 1. Bürgermeister von Rimsting, Josef Mayer, die Stellvertretende Bundesvorsitzende der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, die Vertreter der Siebenbürger Hilfsvereine und der Altenheime, sowie die Kreisgruppen der Siebenbürger aus Traunstein und Rosenheim begrüßte, da wussten wir alle das wird ein schönes Fest !

In ihrer Begrüßung unterstrich Frau Maurer, dass im Heim nicht die Jugend sondern das Alter zählt und wir das Gefühl vermitteln möchten im Alter nicht allein zu sein, das Gefühl der Geborgenheit in einem Haus wo die Verbindung zur alten Heimat noch so präsent ist, wo aber auch die Verbundenheit mit der neuen Heimat der wunderschönen Landschaft und den Menschen des Chiemgaus lebendig gegeben ist.

Dr. Dietrich Klein, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Prien, hielt die Andacht, in welcher er die biblische Geschichte Abrahams auf dem Weg ins Land Kanaan zu Grunde legte.
Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Rimsting, Josef Mayer, ging in seinem Grußwort auf die nun sechzig Jahre andauernde stattliche Zeitspanne ein, in der  vom Hilfsverein Stephan-Ludwig-Roth Großartiges geleistet wurde und würdigte die wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Aufbauleistungen des Hauses. Er zeigte sich aber auch erfreut dass die Siebenbürger Sachsen, bekannt als robuste und bescheidene Menschen , nach schweren kriegsbedingten Jahren hier im schönen Chiemgau eine neue Heimat gefunden haben. Dass auch Rimstinger Bürger als ihren Alterswohnort das Siebenbürgerheim wählten zeige dass die Siebenbürger Sachsen zum Dorf gehören. Für die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Heim, die er als gut bewertete, sagte er seinen ausdrücklichen Dank, gratulierte ganz herzlich zum 60-jährigen Bestehen des Heimes und wünschte den Verantwortlichen viel Erfolg und  seinen Bewohnern noch viele schöne Jahre in Rimsting.

Die stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, gratulierte ganz herzlich zum 60-jährigen Bestehen des Siebenbürgerheimes. Für den Verband sei dieses Jubiläum Anlass zu tiefer Freude und Dankbarkeit für dieses Stückchen Siebenbürgen für uns alle , wo viele Landsleute, Halt, Trost und die Pflege ihres siebenbürgisch-sächsischen Brauchtums finden konnten. Wobei aber auch ein besonderes Augenmerk auf die Vertiefung der Beziehungen zwischen den Rimstingern und den Menschen im Heim gerichtet war und ist. 
Für Herta Daniel war es aber auch ein Anliegen zu zeigen dass die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Trägervereins in vielfältiger Art Akzente gesetzt haben im Bereich der Kulturerbepflege, des Zusammenhalts und der Förderung des sozialen Engagement für das ihnen Dank und Anerkennung  gebührt. 

Im Namen der weiteren Siebenbürgischen Altenheime, in Deutschland gratulierte Friedrich Michael Barth herzlich zum Jubiläum. Barth sagte die Herausforderung für die Zukunft liege mehr den je im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialer, christlich-diakonischer Verantwortung , beides zu verbinden werde zunehmend immer wichtiger. Wie wahr. 

Das Hauptaugenmerk von Klaus Waber, dem Vorstandsvorsitzenden des Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen Stephan-Ludwig-Roth e.V.  der die Festrede hielt, galt dem außergewöhnlichen und nachhaltigen Einsatz vieler uneigennütziger Menschen sowie einer äußerst gelungenen örtlichen Integration, ohne Verlust der siebenbürgisch-sächsischer Identität, Kultur und Tradition.

Die wichtigsten Menschen aber waren und sind noch immer unsere Heimbewohner die dem guten Ruf und der Ausstrahlung unsers Heimes gefolgt sind und dieses auch durch ihre Persönlichkeiten bereichert wie auch geprägt haben . 
Waber erinnerte an die  Gründungsjahre und dankte namentlich all den visionären Idealisten und den ehrenamtlich Zupackenden Händen , jedoch auch in beson-derem Maße dem Entgegenkommen der Rimstinger Gemeindeväter und Bürger.
Er hob die Neu- und Umbauten des Heimes hervor, die das betagte Altenheim zu einem langfristig zukunftsträchtiges Alters- und Pflegeheim umgestaltet haben. 
Zum Schluss dankte der Festredner namentlich allen maßgeblichen Personen sowie allen ehrenamtlichen Helfern, die in all den Zeiten für das Wohlergehen dieses Hauses großen Einsatz geleistet haben. Ein besonderer Dank ging an die Heimleitung und ihre Mitarbeiter, sowie im besondern an unseren Bürgermeister und an die Gemeinde Rimsting.

Nun folgte der gesellige Nachmittag, welcher durch ein gemeinsames Mittagessen eingeleitet wurde. Es wurden köstliche siebenbürgische Grillspezialitäten angeboten, welche die Heimküche mit Hilfe der Kreisgruppe Rosenheim grillmäßig betreute. Und bei dem herrlichen Wetter wurde auch dem Kühlen Nass vom Fass entsprechend zugesprochen! Das gemütliche Ambiente bei Essen und Trinken wurde von  der Siebenbürgischen Blaskapelle aus Landshut unterstützt so dass sich im Nu eine wunderbare Volksfeststimmung einstellte. 
Man nutzte die Zeit zu einem Plausch mit Nachbarn und Bekannten, kurzum zu Begegnung und Austausch bot sich eine gute Gelegenheit.
Im Weiteren wurden geführte Heimbesichtungen angeboten, welche auch die Handwerks- Bilder- und Bücherausstellungen unserer Heimbewohner beinhalteten. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Dazu als Spezialität delikaten Baumstriezel . 
Ein besonderes Schmankerl war der Auftritt der Kinder-Tanzgruppe aus Rimsting die alle Zuschauer durch ihren kindlichen Charme besonders begeisterte.  Auch die jüngsten der Siebenbürger Tanzgruppe aus Landshut, trugen in ihrer  lieben Art zu dem Genuss dieser Darbietungen bei.  

So verging ein wunderschöner ereignisreicher Tag, der von allen Heimbewohnern, Mitarbeitern und Gästen als ein in jeder Hinsicht gelungenes Fest bezeichnet wurde.  Mit dem gemeinsamen Singen des Siebenbürgerliedes und der Bayernhymne endete dieses bemerkenswerte Jubiläumsfest.
Bleibt nur noch zu sagen dass wir Petrus großen Dank schulden, der es wettermäßig so gut mit uns gemeint hat.

Christian J. Hönig                                                                                       Rimsting, den 11.06.2013
In Der Endorfer . . . .